Unsere Vision

Superfood ohne schlechtes Gewissen

Señor Chano steht nicht nur für Premium Qualität und einzigartigen Geschmack. Señor Chano steht auch für die Chance, einer globalisierten Welt mit all ihrer Schnelllebigkeit ein wenig Erholung zu gönnen und der regionalen Bevölkerung am Ursprungsort der Avocados neue Perspektiven durch biologische Landwirtschaft zu geben.

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Wie alles begann

Als Johannes die Finca Tía de los dos Dons im Jahr 2017 übernahm, war Buenavista del Norte so etwas wie der Ruhepol der von der Tourismuswirtschaft geprägten und gezeichneten Insel Teneriffa. Auf der anderen Seite unten im Süden brummten zur Urlaubszeit die Geschäfte mit Touristen aus der ganzen Welt. Die Nachfrage nach Obst und Gemüse auf Märkten und gastronomischen Betrieben im Süden wurde teilweise aus den Feldern und Hainen im wasserreichen Norden um den Teide herum gedeckt. Bevor sich Teneriffa zum attraktiven Ganzjahresziel für Urlauber entwickelte, lebte die Insel relativ abgeschottet vom Rest der Welt und lebte von seiner reichen Landwirtschaft. Schon damals war die Avocado als trendiges Superfood europaweit in den Supermarktregalen prominent vertreten und wurde sogar zu Dumpingpreisen verschleudert, was die traditionellen Anbaugebiete noch heute teuer zu stehen kommt. Auf Teneriffa war die Beere (keine Frucht!) lange Zeit recht unbekannt. Erst durch den vermehrten Tourismus, stieg die Nachfrage nach Avocados und es stellte sich heraus, dass die beiden kanarischen Inseln La Palma und Teneriffa hervorragend für den Anbau der begehrten Beere geeignet sind. Wie so oft in Spanien – auch bedingt durch die hohe Nachfrage und dem Druck, dem sich dadurch die Landwirte ausgesetzt sehen – fehlt auch auf Teneriffa das Bewusstsein für den ökologischen Anbau.

Die Anfänge des Avocado-Anbaus auf Teneriffa

Das war auch das Bild, das sich Johannes bot, als er die Finca übernahm. Zwar war das Land 30 Jahre ungenutzt, aber um ihn herum war es Gang und Gäbe den Einsatz von Düngemitteln und anderen chemischen Mitteln für stärkeres Wachstum und Schädlingsbekämpfung zu nutzen.

Der kommerzielle Avocado-Anbau steckte auf Teneriffa noch in den Kinderschuhen. Hie und da konnte man sehen, dass jemand einen Hain mit alten Bäumen hat, aber im Großen und Ganzen wurde gerade erst damit begonnen, das gute Klima der Insel für den Avocado-Anbau zu nutzen. Der sich bereits im Ruhestand verweilende Nachbar und Hobby-Landwirt Señor Chano beriet Johannes, wie er das gekaufte Land nutzen könne. Aguacates, zu deutsch Avocados, war das Zauberwort. Gesagt, getan.

Zur selben Zeit stand Johannes damals in engem Kontakt mit seinem Langzeitfreund, dem Werbefachmann und IT-Manager Stefan. Stefan, Biogemüsegärtner aus Leidenschaft hatte soeben harVie, eine Smartphone-App für GemüsegärtnerInnen veröffentlicht. Angeheizt durch regelmäßige Calls wurden die beiden von einer Frage nicht mehr losgelassen: Was können wir tun, damit der Fortschritt des Avocado-Anbaus auf Teneriffa die regionale Wirtschaft zum erblühen bringt, ohne, dass die wunderschöne Natur darunter leidet. 

Stefan, der sich mittlerweile auch im Vorstand des Vereins Arche Noah für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt einsetzt, zögerte nicht lange und legte Johannes die Vorteile der ökologischen Landwirtschaft nahe. 

Amelie, zur damaligen Zeit eine verrückte Rohveganerin, lernte Johannes im Jahr 2020 auf Teneriffa kennen. Sie lebte bereits auf Teneriffa und wusste durch ihre wöchentlichen Markteinkäufe um die cremigen heimischen Avocados, die dort unter besten Bedingungen wachsen. Als angehende Ernährungsberaterin, war sie begeistert von der Idee die kanarischen Avocados auf den deutschen Markt zu bringen. Sie überbrückte auch die Sprachbarrieren zwischen dem traditionell kanarischen Señor Chano und Johannes und achtete auf die Umsetzung rein ökologischer Mittel für den Avocado-Anbau auf der Finca.

 

Die besten Bedingungen für Avocados finden sich auf Teneriffa

Teneriffa unterscheidet sich vom sonnengeküssten Süden stark zu dem etwas kühleren Norden. Trockene, wüstenähnliche Landschaft im Süden zu grünen Terrassen im Norden. Geteilt durch den höchsten Berg Spaniens, dem Teide. Diesem verdankt die Insel auch seinen Wasserspeicher. Nicht nur der Schnee, der den Teide im Winter bedeckt, sorgt für die Wasserversorgung der Insel. Der Teide mit seinem Massiv aus Vulkangestein sorgt auch dafür, dass der Norden regelmäßig durch eine Wolkenschicht bedeckt ist. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist der Norden bestens geeignet um Landwirtschaft zu betreiben. Die Avocados in der Isla Baja Teneriffas, zu der auch Buenavista del Norte zählt, benötigen keine zusätzliche Versorgung von Grundwasser. Und das schmeckt man. Die Avocados sind so cremig und schmackhaft wie bis dato keine andere. 

Die Finca hat bis dato knapp 200 Avocadobäume.

Unsere Vision - Unterstützung der lokalen ökologischen Landwirtschaft

Die Anfangsfrage blieb weiterhin erhalten – wie können wir das Reichtum der Insel erhalten und fördern und dabei der Bevölkerung einen Nutzen mitgeben? 

Mit Informationen und dem Sprachrohr Señor Chano wollen wir den ökologischen Avocado-Anbau auf Teneriffa fördern. Um Euch mit den sensationellen Avocados versorgen zu können, arbeiten wir mit Kleinbauern zusammen, die noch relativ junge Bäume haben und somit ihre Ernte noch nicht an größere Bauernvereinigungen abgeben. Wir wollen dem pandemiegebeutelten Eiland eine neue Perspektive geben und ihnen zeigen, wie man schonend Gewinne einfahren kann.

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